Markisenratgeber

Markisenratgeber Teil 1:

 

Welche Vorteile bietet eigentlich eine Markise?

Markisen können mittlerweile mehr als nur vor Sonne schützen.

Markisen sind heut zu Tage ein Designstück- sie sollen nicht mehr nur praktisch sein. Die Markise soll sich dem Gesamtbild anpassen, oder ein besonderer Eyecatcher sein. Außerdem muss sie vor gefährlichen UV-Strahlen schützen.

 

Welche weiteren Vorteile bieten eine Markise?

- Sie schützt vor unerwünschten Blicken

- Sie verhindert das Aufheizen der Wohnräume

- Sie vermeidet Blenden

- Sie kann vor Regen schützen

- Sie ist variabel ein-/ bzw. ausfahrbar

- Sie bietet Ambiente / eine gemütliche Atmosphäre

- Sie ist farblich nach eigenen Wünschen gestaltbar

 

Im nächsten Teil unseres Markisenratgebers erfahren Sie, welche verschiedenen Markisentypen es gibt. Welcher eignet sich am besten für Sie?

 

Markisenratgeber Teil 2:


Welche Markisentypen gibt es?

 

Angefangen von der offenen Gelenkarmmarkise bis zur Korbmarkise gibt es einige Aufbauten, die eine Markise haben kann. Während bei der offenen Gelenkarmmarkise keinerlei Schutz vor Witterung für die Tuchwelle sowie für die Arme besteht, gibt es den "rundum-Sorglos-Schutz" bei der Vollkassettenmarkise. Das bedeutet, dass das Tuch, sowie die Gelenkarme im geschlossenen Zustand komplett in der Kassette geschützt sind.

 

Zwischen offener Gelenkarmmarkise und der Vollkassettenmarkise gibt es noch die Halbkassettenmarkise, sowie die Tuchkassettenmarkise. Bei der Halbkassettenmarkise, hat die Tuchwelle den Schutz von oben, durch ein integriertes Dach. Bei der Tuchkassette, ist die Tuchwelle in einer Kassette geschützt, jedoch die Gelenkarme sind komplett schutzlos.

 

Was gibt es noch?

 

Es folgt eine Auflistung, weiterer Möglichkeiten von Markisensystemen.

- freistehende Markisenanlagen

- Wintergarten- / bzw. Terrassendachmarkisen (Unterteilt in 

  Über-/ und Unterglasmarkisen)

- Fenstermarkisen in Form von Vertikalmarkisen-/ bzw. 

  Fallarmmarkisen

- Stretch-Markisen (hier haben Sie die Möglichkeit, mehr Ausfall 

  als Breite zu realisieren)

- Pergolamarkisen für große Beschattungsflächen

- Seitenmarkise- für Schutz vor Sonne und neugierigen Blicken

- Klemmmarkisen (wenn eine normale Montage nicht gewünscht 

  wird)

- Markisendach (die freistehende Variante)

- Korbmarkisen, gern bei Ladenlokalen genommen

 

Im nächsten Teil des Markisenratgebers erfahren Sie, mit welchen Optionen Sie Ihre zukünftige Markise ausstatten können.

 

Markisenratgeber Teil 3:

 

Mit welchen Optionen kann ich meine zukünftige Markise ausstatten?

 

Kommen wir am Anfang direkt zur wichtigsten Option und das ist der Schattenplus. Der Schattenplus ist so zu sagen die Zweitmarkise die sich aus dem Ausfallprofil ausfahren lässt. Gerade bei einer Süd-West-Ausrichtung Ihrer Terrasse bzw. Balkons, wenn die Sonne lange und tiefstehend scheint, ist der Schattenplus unverzichtbar. Der Schattenplus lässt sich modelabhängig zwischen 150 cm - 230 cm ausfahren und garantiert so, den gewünschten Schatten.

 

Wie möchten Sie Ihre Markise bedienen? 3 Auswahlmöglichkeiten stehen nun zur Verfügung. Angefangen von der manuellen Kurbelbedienung über den Standardmotor, bis hin zum Funkmotor. An dieser Stelle kann man sich direkt überlegen, ob die zukünftige Markise über eine Hausautomatik gesteuert werden soll.

 

Bei Ihnen ist es ziemlich windig? Sicherheit gibt hier ein Windwächter, der z.B. die Markise einfährt, wenn das Ausfallprofil sich zu stark bewegt. Außerdem gibt es noch den Sonnenwächter oder auch den Regenwächter, oder Kombinationen daraus.

 

Besonderes Ambiente gewünscht? Dann statten Sie Ihre Markise am besten mit Lichtoptionen aus. Modelabhängig können Sie wählen, zwischen Spots oder Lines.

 

Die Terrassensaison soll für Sie schon früher starten und auch weit in den Herbst andauern? Wohlfühlwärme auf Knopfdruck... Das können Wärmestrahler. Diese sind in verschiedenen Intensitätsgraden erhältlich.

 

 

Es gibt einiges zu entscheiden ;)

 

Im nächsten Teil unseres Markisenratgebers erfahren Sie, worauf Sie bei dem Markisentuch achten sollten.

 

Markisenratgeber Teil 4:

 

Das Markisentuch

 

Für viele ist das Markisentuch die wichtigste Entscheidung beim Kauf einer Markise. Aber was ist zu beachten?

Entscheidend für eine lange Lebensdauer ist natürlich die Qualität des Tuches. Es sollte "feinporig" sein, damit sich Schmutz nicht so leicht anhaften kann. Ein weiterer Vorteil bietet ein Markisentuch, bei dem die Stoffbahnen verschweißt/ bzw. verklebt werden. In dem Fall läuft man keine Gefahr, dass einmal ein Faden porös wird und die Stoffbahnen sich voneinander trennen. Außerdem haben Sie bei dieser Technik ein schöneres Wickelverhalten - der Vorteil darin ist; dass sich weniger Falten auf der Welle im "Nahtbereich" bilden.

 

Durchgefärbte Fäden bieten lange, leuchtende Farben.

Das aber eigentlich wichtigste bei einem Markisentuch ist doch der UV-Schutz. Dieser sollte bei UPF 50+ liegen.

 

Was sollte ein Markisentuch noch bieten?

Man möchte doch gerne den Außenbereich auch noch nutzen, wenn es plötzlich anfängt zu regnen, oder? Es gibt Tücher, die dem standhalten. Jedoch ist zu beachten, dass die Markise einen Neigungswinkel von mindestens 14° aufbringt. Es muss gewährleistet sein, dass Regen ablaufen kann. Tut er das nicht, ist die Gefahr groß, dass sich Wassersäcke im Tuch bilden.

 

Beruhigend ist es, wenn man weiß, dass bei der Herstellung seines Markisentuches keine gesundheitsschädlichen Chemikalien oder Farbstoffe verwendet wurden. Fragen Sie bitte, ob das Tuch nach Oeko-Tex Standard 100 zertifiziert wurde.

 

 

Und dann gibt es ja noch dieses "Ambiente".... Was bedeutet das eigentlich und was hat das mit meinem Markisentuch zu tun?

 

Ambiente bedeutet nichts anderes als "Umgebung", "Atmosphäre". Diese sollte doch zuhause gemütlich und geborgen sein.

Wichtig für das Markisentuch ist nun; welche Farbe, welches Muster bekommt es?

Es folgt eine Auflistung von möglichen Umgebungsfaktoren, die Auswirkungen auf die Entscheidung der Gestaltung des Markisentuchs haben können.

 

- welche Fassadenfarbe hat mein Haus

- welche Farbe hat der Terrassen-/ bzw. Balkonboden

- welche Sitzmöbel stehen auf meiner Terrasse-/ bzw. Balkon

- welche Farbe haben meine Fensterrahmen

Beachten Sie bitte trotzdem; die Umgebungsfarben können sich unter Umständen irgendwann verändern. Vielleicht ist demnächst eine neue Sitzgarnitur fällig, oder die alten Holzfenster müssen erneuert werden.

 

Soll mein Tuch ein Muster bekommen, oder möchte ich es Uni halten?

Schwierige Frage.... doch es gibt einen kleinen Tipp. Man sollte beachten; ist meine Markise sehr groß? Wenn ja, tut man sich einen Gefallen, indem man nicht zu viele Streifen wählt. Nimmt man ein Tuch mit vielen Streifen, die vielleicht noch unterschiedliche Breiten haben, wirkt das Tuch schnell sehr unruhig. Abhilfe schaffen breite Streifen oder ein schöner Farbverlauf. Möchte man ganz auf ein Muster verzichten hat man die Möglichkeit ein Uni-Tuch zu wählen. Auch dort hat man die Möglichkeit, ein einfarbiges Tuch zu nehmen, welches aber noch ein wenig "optische Struktur" aufweist. Der Vorteil dessen; sollte doch mal ein kleiner Fleck dazukommen, fällt dieser weniger auf. So gibt es beispielsweise Tücher mit "Einschlägen" die wiederum auch optisch noch was hermachen.

 

Helle oder dunkle Farben?

Hier ist die Frage: welcher Raum grenzt an den Außenbereich?

Liegt hier ein Wohnraum wie zum Beispiel das Wohnzimmer, ist die Empfehlung, einen helleren Stoff zu wählen. Somit haben Sie einen hellen Wohnraum, auch wenn die Markise ausgefahren ist. Möchten Sie Ihr Schlafzimmer auch tagsüber etwas abdunkeln, so wählt man einen dunklen Ton.

Egal ist es wiederum bei freistehenden Markisenanlagen.

 

Die Empfindlichkeit des Tuches:

Machen wir uns nichts vor! Die Markise ist ein Outdoor-Produkt. Wie bei dem Auto, ist es auch bei Markisen - sie werden dreckig. Umso wichtiger ist es nun, auf Qualität zu achten. Man sollte das Tuch abregnen lassen können. Denn Staub und Dreck können somit abgespült werden.

 

Sie merken es sicherlich schon. Bei einem Markisentuch gibt es sehr viel zu beachten. Darum lassen Sie sich von uns beraten, damit Sie lange Vergnügen mit Ihrem Markisentuch haben.

In dem nächsten Teil unseres Markisenratgebers erfahren Sie: Die perfekte Vorbereitung für das Gespräch beim Fachhändler.

Markisenratgeber Teil 5:

 

Die perfekte Vorbereitung für das Gespräch mit dem Fachhändler

 

 

Eine individuelle Beratung beim Fachhändler ist unerlässlich. Damit wir, das auf Sie perfekt abgestimmte Markisenmodel finden, haben wir einige Fragen an Sie.

 

Es folgt eine Auflistung:

 

-Wie groß soll Ihre Markise werden? (Dabei reicht es völlig aus, 

ein ungefähres Maß mitzubringen. Hier geht es in erster Linie 

darum, welches Model für diese Größe in Frage kommt.) Ein 

Feinaufmaß wird im Anschluß durch uns gemacht.

 

-Welchen Aufbau soll die Markise bekommen? Vollkassette, 

Halbkassette,...? Es kann auch sein, dass Sie das noch 

garnicht entschieden haben. In dem Fall beraten wir Sie 

natürlich gerne und finden mit Ihnen den passenden Aufbau.

-Soll die Markise an die Wand montiert werden oder unter einen 

Balkon?

 

-In welche Himmelsrichtung zeigt Ihre Terrasse / bzw. Ihr 

Balkon? Wenn Sie das nicht wissen, reicht die Information; zu 

welcher Tageszeit / bzw. um welche Uhrzeit kommt die Sonne 

bei Ihnen rum.

 

-Wenn Sie die Möglichkeit haben ein Foto mitzubringen, welches 

die momentane Situation der Stelle zeigt, wo die Markise 

montiert werden soll, ist das perfekt.

 

-Sind Sie Mieter und brauchen eine Einverständniserklärung 

Ihres Vermieters? So ist es ratsam, sich diese schon vor dem 

Gespräch beim Fachhändler zu besorgen. Denn manchmal 

werden gewisse Kriterien vom Vermieter vorgegeben, worauf 

wir dann eingehen können.

 

-Wie soll Ihre Markise betrieben werden? Möchten Sie eine 

manuelle Bedienung per Kurbel oder einen Motor? Ist eventuell 

schon Elektrik verlegt worden?

 

-Möchte ich gerne Optionen verbauen?

 

 

Im nächsten Teil des Markisenratgebers, gibt es nochmal eine Zusammenfassung der wichtigsten Fakten.

 

 

Markisenratgeber Teil 6:

 

Zusammenfassung / Tipps

 

Wenn Sie bereits alle Teile unseres Markisenratgebers gelesen haben, konnten Sie feststellen, dass es einige Dinge zu beachten gibt, wenn man sich für eine Markise entscheiden möchte.

Damit alles bedacht wird, und das richtige Produkt ausgewählt wird, empfehlen wir Ihnen das Gespräch zu uns zu suchen.

Innerhalb der Öffnungszeiten können Sie einfach ohne Termin bei uns vorbeischauen, sich inspirieren und beraten lassen.

 

Damit wir die perfekte Markise für Ihre Ansprüche finden, ist es hilfreich, ungefähre Maße mitzubringen, optimal ist es, wenn Sie ein Foto der Situation mitbringen.

 

Bringen Sie Zeit mit. Eine individuelle Beratung bedarf Zeit.

 

Bringen Sie Ihren Partner / bzw. Mitentscheider mit zum Gespräch. So können wir direkt alle Wünsche berücksichtigen.

 

Nun haben Sie schon einen Einblick bekommen, was zu beachten ist. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Bis bald.